Orthomolekulare Medizin

Biochemische Defizite und Belastungen erkennen.

Mikronährstoffe zur Verbesserung von Energie und Vitalität.

Ein Schwerpunkt der orthomolekularen Medizin besteht in der Gabe von Mikronährstoffen (Vitamine,Mineralien,Spurenelemente), um dadurch die Stoffwechselsituation des Körpers zu normalisieren oder zumindest zu verbessern.

Ein zweiter Aspekt ist die Hochdosis-Vitamintherapie (z.B. die Gabe von hochdosiertem Vitamin C als Infusion, wie sie vom Nobelpreisträger Linus Pauling propagiert wurde).

Auch die Gabe defizitärer Hormone könnte man im weitesten Sinne der orthomolekularen Medizin zuordnen. Es muß betont werden,daß die Substitution einzelner Mikronährstoffe meistens nicht zum Ziel führt.Die Stoffe wirken in einer Stoffwechselsequenz, so daß entsprechend den physiologischen Erfordernissen oft mehrere Faktoren ausgeglichen werden müssen.

Welche Indikationen gibt es für die orthomolekulare Medizin?

Das Anwendungsgebiet ist breit gefächert. Einige wichtige Indikationen:

  • Körperliche Belastungen,die zu oxidativem/nitrosativem Stress führen.
  • Stresserkrankungen i.S. Einer neuroendokrinen Dysbalance.
  • Schwermetallbelastungen.
  • Störungen der Immunabwehr.
  • Organstörungen,insbesondere von Leber und Darm.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Behandlungsoption bei den genannten Indikationen aufgrund persönlicher Einschätzung und Erfahrung empfohlen wird. Eine eindeutige wissenschaftliche Validierung der Methode liegt insgesamt noch nicht vor. Selbstverständlich kann auch kein Heilungsversprechen und keine Garantie einer Besserung abgegeben werden, eine solche Zusicherung kann von keinem Therapeuten und mit keiner Therapie gegeben werden.

Was kostet eine orthomolekulare Behandlung?

Die erste Beratung wird nach GOÄ-Ziffer 3x2,3 (20,11€) berechnet.

Die weiteren Kosten können nur individuell berechnet werden. Sie hängen von den jeweils erforderlichen Laboruntersuchungen und von den einzunehmenden Mikronährstoffen ab.